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Es fing an...

...mit einem längeren Auslandsaufenthalt 2015 in der Mongolei. Traditionelle Kamelwollsocken hielten Malte während seines Auslandspraktikums im eisigen mongolischen Winter die Füße warm und die Begeisterung für mongolische Wollprodukte war geboren. Auf dem Rückflug nach Deutschland wurde der Rucksack bis zum Maximalgewicht mit Kamelwollsocken gefüllt, sodass Familie und Freunde perfekt für den Winter ausgestattet waren. Das Feedback war überragend und es wurde dringend Nachschub benötigt. Bei einem Bier mit Freunden auf dem Aachener Rathausplatz entstand die Idee, einfach selbst mal ein Unternehmen zu gründen. So wurde aus dem Geowissenschaftler Malte ein Sockenhändler und happy camel war gegründet

Malte endeckt seine Liebe für Kamelwolle in der mongolischen Wüste Gobi.

happy camel als Spielwiese neben dem Studium

Zunächst war happy camel ein spannendes Projekt neben dem Studium – wie oft kommt man schon dazu, ein Unternehmen gründen? Viele Probleme mussten gelöst und Fragen beantwortet werden: Was braucht man, um einen Webshop zu eröffnen? Wie funktioniert eigentliche eine Zollanmeldung? Was postet man auf einem Instagram Channel? Muss man Geld für Onlinewerbung ausgeben? Und welche Rolle spielt die Textilkennzeichnungsverordnung für happy camel?

Dabei galt die Devise, dass die meisten Schwierigkeiten mit Googlen, Kreativität und konkreten Fragen an die richtigen Leute überwunden werden können. Die Unterstützung von Freunden und das Feedback der ersten Kundinnen war motivierend und trug zu weiteren Wachstum bei. Am Ende des Studiums stand deshalb die Frage im Raum: Was macht man nun mit happy camel? Die Entscheidung fiel zugunsten des StartUps – happy camel sollte weitergeführt werden. Im Juli 2020 überführte Malte dann mit seinen Freunden Lennart und Markus sein Einzelunternehmen in die Steppenstrolch GmbH, um die Weichen für einen weiteren Ausbau des Unternehmens zu stellen. Weitere drei Monate später eröffnete der erste Laden von happy camel in der wunderschönen Aachener Innenstadt.

Wo die Reise hingehen soll

Mit der Erfahrung wächst sowohl die Professionalität als auch die Verantwortung. Die Entscheidung, happy camel als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen weiterzuführen und auszubauen, führt zu komplexen Herausforderungen. Es müssen Prozesse und Arbeitsstrukturen geschaffen werden, die garantieren, dass wir jederzeit unsere Vision verfolgen, die rechtlichen Rahmenbedingungen einhalten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften. Wir sehen uns dabei als eine neue Generation von Gründern, die Dinge anders macht als unsere Vorgänger: Wir sind fair, bewegen uns auf Augenhöhe mit unseren Partnerinnen und Partnern und nutzen selbstverständlich digitale Lösungen zur effizienten Unternehmensführung.

Unsere Vision ist es, flauschige, warme und fair produzierte Wollprodukte aus der Mongolei überall in Europa bekannt und beliebt zu machen. Dabei sind unsere Wörter wir Fairness und Nachhaltigkeit keine Marketing-Schlagworte, sondern elementare Werte, die sich in allen Bereichen des Unternehmens widerspiegeln. Wir wollen ein für alle Seiten faires Unternehmen sein. Das fängt an bei den Tieren auf der Weide, die ihr Leben in Freiheit genießen können, geht über eine faire Entlohnung der Produzenten und beinhaltet ebenfalls ein fairer Umgang mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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